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Samstag, 3. November 2007
Ab|iotisch
Am Samstag, 3. Nov 2007 im Topic 'ab][out'
Seit drei Tagen werde ich ohne Anreiz von außen wach. Und das vor acht Uhr. Außerdem schlafe ich vor dem Tageswechsel ein. Und das im Bett. In meinem.
Ich habe Urlaub.
Gehabt.
Dieses Wetter geht mir auf den Sack. Nicht das ich wetterfühlig wäre oder die Jahreszeit nicht mag. Aber vor drei Tagen war ich noch im gefühlten Sommer.
Nach dreimaliger Zeitumstellung (nicht vier, wie ich an anderer Stelle fälschlicher Weise behauptete - allerdings habe ich meine Uhrzeit fünfmal korrigieren müssen, da ich mit vor und zurück wohl die gleiche Schwäche besitze wie andere mit rechts - links) innerhalb einer Woche mag ich nicht mehr.
Ich mag niemanden sehen und niemanden sprechen. Dabei stehen noch mindestens drei Telefonate mit mir wichtigen Freunden aus, die ich vor meiner Abreise vertröstet habe.
Das ist jedesmal so, wenn ich für länger als einen Tag aus meinem Leben gerissen werde. Das Gehen ist kein Problem. Aber das Zurückkehren.
Und ich bin dankbar für die Freunde, die mich so kennen und es mir nicht vorhalten.
Heute Abend bin ich auf eine Geburtstagsparty eingeladen. Die Gäste sollen sich bitte verkleiden.
Das Wort alleine schon gefällt mir nicht.
Mich drängt es gerade mal ausnahmsweise unverkleidet zu erscheinen ...
Ich habe Urlaub.
Gehabt.
Dieses Wetter geht mir auf den Sack. Nicht das ich wetterfühlig wäre oder die Jahreszeit nicht mag. Aber vor drei Tagen war ich noch im gefühlten Sommer.
Nach dreimaliger Zeitumstellung (nicht vier, wie ich an anderer Stelle fälschlicher Weise behauptete - allerdings habe ich meine Uhrzeit fünfmal korrigieren müssen, da ich mit vor und zurück wohl die gleiche Schwäche besitze wie andere mit rechts - links) innerhalb einer Woche mag ich nicht mehr.
Ich mag niemanden sehen und niemanden sprechen. Dabei stehen noch mindestens drei Telefonate mit mir wichtigen Freunden aus, die ich vor meiner Abreise vertröstet habe.
Das ist jedesmal so, wenn ich für länger als einen Tag aus meinem Leben gerissen werde. Das Gehen ist kein Problem. Aber das Zurückkehren.
Und ich bin dankbar für die Freunde, die mich so kennen und es mir nicht vorhalten.
Heute Abend bin ich auf eine Geburtstagsparty eingeladen. Die Gäste sollen sich bitte verkleiden.
Das Wort alleine schon gefällt mir nicht.
Mich drängt es gerade mal ausnahmsweise unverkleidet zu erscheinen ...
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Dienstag, 23. Oktober 2007
Ab|lepsie
Am Dienstag, 23. Okt 2007 im Topic 'ab][out'
Ich habe mein Leben vor über fünf Jahren umgekrempelt und neu begonnen.
Mein Leben hatte bis dahin eine feste Struktur und definierte Meilensteine, an denen ich zielstrebig vorbeiging und die ich stetig hinter mir lies.
Vor knapp sechs Jahren begann ich aufzuwachen und mir unaufhaltsam Weichen zu stellen, die mir zwar neue Wege auftaten aber nicht mehr an den weiteren Meilensteinen vorbeiführten.
Mit dieser Erkenntnis kam die große Unsicherheit.
Ähnlich als würde man den zehn Meter Sprungturm besteigen. So lange man im Aufstieg begriffen ist, herrscht das berauschende Gefühl vor, etwas Neues zu machen. Etwas, wozu anderen der Mut fehlt. Oder die Möglichkeiten.
Doch wenn Du dann an der Absprungkante stehst, verlässt Dich der Mut. Du willst wieder runter. Festen Boden unter den Füssen spüren. Aber bitteschön die Treppe hinab. Und zurückspulen. Alles auf Anfang. So, dass die, die eben noch am Fuße des Turmes standen und dir Beifall oder Kopfschütteln zollten, sich, wie Du, nicht mehr daran erinnern würden, dass Du Dich aus der Masse herausheben wolltest.
Aber das geht nicht. Es gibt keine Rückspulfunktion. Du kannst die Treppe benutzen und wirst Dich Dein Leben lang fragen, wie sich der Sprung und das Eintauchen anfühlen würden. Und du wirst fortan hinter jedem Lächeln, das Dir entgegengebracht wird Häme und Schadenfreude vermuten, weil Du so vermessen warst, die Norm hinter Dir lassen zu wollen.
Aber springst Du, weißt Du wie es sich anfühlt. Dann kennst Du nicht nur die Treppe, sondern auch den freien Fall und das Gefühl des Eintauchens in eine andere Welt.
In vielen Köpfen herrscht drangvolle Enge. Menschen schaffen sich Mauern links und rechts ihres Sichtfeldes. Sie ermöglichen es Ihnen, scheuklappenähnlich, sich besser auf ihr Ziel am Horizont zu konzentrieren. Und es hilft Ihnen dies Ziel nicht zu verlieren oder gar eintauschen oder aufgeben zu wollen.
Nur haben Sie keine Vorstellung mehr davon wie breit dieser Horizont tatsächlich ist.
Ein Großteil meiner Mauern ist abgerissen. Ich kann mich immer wieder und mehr an der Breite des Horizontes erfreuen.
Sicher, ich verliere mich auch mal, laufe Zickzack und bin nicht mehr so zielstrebig.
Aber ich sehe und begreife viele verschiedene Ziele. Und eine unendliche Vielfalt des Fortkommens. Während ich noch gehe, überholt mich der, der sich treiben lässt. Und der, der geschoben wird scheint still zu stehen.
Soweit es irgend geht, habe ich das Wort „normal“ aus meinem Wortschatz gestrichen. Und „falsch“ und „richtig“.
Darum, und weil ich am eigenen Leib erfahre, dass es für etliche Dinge keine rationale Erklärung gibt, frage ich manchmal auch nicht mehr nach einem Grund.
Wortlos.
Bitte!
Mein Leben hatte bis dahin eine feste Struktur und definierte Meilensteine, an denen ich zielstrebig vorbeiging und die ich stetig hinter mir lies.
Vor knapp sechs Jahren begann ich aufzuwachen und mir unaufhaltsam Weichen zu stellen, die mir zwar neue Wege auftaten aber nicht mehr an den weiteren Meilensteinen vorbeiführten.
Mit dieser Erkenntnis kam die große Unsicherheit.
Ähnlich als würde man den zehn Meter Sprungturm besteigen. So lange man im Aufstieg begriffen ist, herrscht das berauschende Gefühl vor, etwas Neues zu machen. Etwas, wozu anderen der Mut fehlt. Oder die Möglichkeiten.
Doch wenn Du dann an der Absprungkante stehst, verlässt Dich der Mut. Du willst wieder runter. Festen Boden unter den Füssen spüren. Aber bitteschön die Treppe hinab. Und zurückspulen. Alles auf Anfang. So, dass die, die eben noch am Fuße des Turmes standen und dir Beifall oder Kopfschütteln zollten, sich, wie Du, nicht mehr daran erinnern würden, dass Du Dich aus der Masse herausheben wolltest.
Aber das geht nicht. Es gibt keine Rückspulfunktion. Du kannst die Treppe benutzen und wirst Dich Dein Leben lang fragen, wie sich der Sprung und das Eintauchen anfühlen würden. Und du wirst fortan hinter jedem Lächeln, das Dir entgegengebracht wird Häme und Schadenfreude vermuten, weil Du so vermessen warst, die Norm hinter Dir lassen zu wollen.
Aber springst Du, weißt Du wie es sich anfühlt. Dann kennst Du nicht nur die Treppe, sondern auch den freien Fall und das Gefühl des Eintauchens in eine andere Welt.
In vielen Köpfen herrscht drangvolle Enge. Menschen schaffen sich Mauern links und rechts ihres Sichtfeldes. Sie ermöglichen es Ihnen, scheuklappenähnlich, sich besser auf ihr Ziel am Horizont zu konzentrieren. Und es hilft Ihnen dies Ziel nicht zu verlieren oder gar eintauschen oder aufgeben zu wollen.
Nur haben Sie keine Vorstellung mehr davon wie breit dieser Horizont tatsächlich ist.
Ein Großteil meiner Mauern ist abgerissen. Ich kann mich immer wieder und mehr an der Breite des Horizontes erfreuen.
Sicher, ich verliere mich auch mal, laufe Zickzack und bin nicht mehr so zielstrebig.
Aber ich sehe und begreife viele verschiedene Ziele. Und eine unendliche Vielfalt des Fortkommens. Während ich noch gehe, überholt mich der, der sich treiben lässt. Und der, der geschoben wird scheint still zu stehen.
Soweit es irgend geht, habe ich das Wort „normal“ aus meinem Wortschatz gestrichen. Und „falsch“ und „richtig“.
Darum, und weil ich am eigenen Leib erfahre, dass es für etliche Dinge keine rationale Erklärung gibt, frage ich manchmal auch nicht mehr nach einem Grund.
Wortlos.
Bitte!
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Sonntag, 21. Oktober 2007
Ab|aton
Am Sonntag, 21. Okt 2007 im Topic 'Ab][gelegt'
Frau Lunally wünscht einiges über Morpheus Spielwiese zu erfahren.
1. Lieblings-Schlafklamotte?
Nüscht.
In Besuchszeiten eine Boxershorts oder, je nach Witterung , eine Relaxhose meines bevorzugten Kaffeerösters.
Aber oben immer ohne.
2. Lieblings-Bettwäsche?
Die von IK3A.

Am liebsten Jersey. Und kalt muss sie sein, wenn ich unter sie schlüpfe. Ich mag keine warmen Betten – es sei denn durch mich erwärmt.
Das ist in Verbindung mit Wasserbetten oder Frauen natürlich fatal …
3. Lieblings-Schlafposition?
Seitenlage oder Bauch. Das ist abhängig von meiner Verfassung. Auf dem Rücken geht’s gar nicht.
4. Hast du ein Einschlafritual?
Na ja … Ritual im Sinne von regelmäßig …
Ich begebe mich immer zu spät zu Bett. Meist gibt es noch viele unnütze Dinge, die aber dringlichst getan werden müssen bevor ich schlafen gehe.
Lieg’ ich endlich zappe ich häufig durch das Mitternachtsprogramm oder lese ein paar Seiten.
Vor dem Tageswechsel schlafe ich so gut wie nie.
5. Hast du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.?
Nein. Bin ich auch nicht mit groß geworden.
6. Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?
Ich versuche meinen Gedanken eine kreative Richtung zu geben. Meist denke ich über die Lösung eines praktischen Problems nach.
Dann passiert in meinem Kopf in etwa das gleiche wie auf einem Kindergeburtstag, bei dem man ein Tablett mit Schokoküssen auf den Tisch stellt. Aus dem vorher chaotischen Haufen wird plötzlich eine nicht mehr aufsichtspflichtige, homogene Masse, um deren Wohlbefinden ich mich nicht mehr kümmern muss.
Schade eigentlich, dass ich morgens nicht erfahre, wie ich das Problem schlussendlich gelöst habe …
7. Wie groß ist dein Bett?
einmetervierzigmalzweimeter (um mal der Diskussion um die Maßeinheiten zu entgehen).
8. Wie viele Kissen hast du?
Zur Zeit? Sechs. Allerdings liegen nicht alle gleichzeitig im Bett.
9. Linke oder rechte Seite?
In Rückenlage: links.
10. Wie lässt du dich wecken?
Gott sei dank lautet die Frage nicht: Wie würdest Du Dich gerne wecken lassen …?
Bei mir klingeln der Wecker im Wechsel mit dem Handy, mit je zehnminütiger Weckwiederholung.
Und je nach körperlich-geistig-seelischem Zustand kann diese morgendliche Krawallmaschinerie ’ne Stunde andauern bis ihr endgültig der Gar ausgemacht wird.
11. Stehst du direkt auf oder bleibst du liegen?
Das ergibt sich wohl schon aus der Frage hiervor. Allerdings gibt es Situationen und Anlässe, da Bewege ich mich wie Tom in „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ aus dem Bett.
In den Zeiten, in denen mein Bett nur zur Hälfte mein Eigen war, klingelte der Wecker auch nur ausnahmsweise länger als drei Sekunden – und schon gar nicht ein zweites Mal …
12. Dein erster Gedanke am Morgen?
„Das kann doch gar nicht …“
13. Was machst du, um wach zu werden?
Radio – Kaffee – Zeitung – Müsli … und Zeit.
Allgemein würde ich gerne noch feststellen – weil es glaub’ ich nicht so recht zum Ausdruck kommt – das ich immer (im Sinne von ausschließlich oder ausnahmslos, quasi zu hundert Prozent) bestens gelaunt bin morgens.
Solange für die Erläuterung eines Sachverhaltes nicht mehr Wörter benutzt werden als unbedingt notwendig.
Auch dieses Stöckchen leg ich einfach mal hier ab.
Die meisten hatten’s ja eh schon.
Aber wer möchte darf sich gerne bedienen!
1. Lieblings-Schlafklamotte?
Nüscht.
In Besuchszeiten eine Boxershorts oder, je nach Witterung , eine Relaxhose meines bevorzugten Kaffeerösters.
Aber oben immer ohne.
2. Lieblings-Bettwäsche?
Die von IK3A.

Am liebsten Jersey. Und kalt muss sie sein, wenn ich unter sie schlüpfe. Ich mag keine warmen Betten – es sei denn durch mich erwärmt.
Das ist in Verbindung mit Wasserbetten oder Frauen natürlich fatal …
3. Lieblings-Schlafposition?
Seitenlage oder Bauch. Das ist abhängig von meiner Verfassung. Auf dem Rücken geht’s gar nicht.
4. Hast du ein Einschlafritual?
Na ja … Ritual im Sinne von regelmäßig …
Ich begebe mich immer zu spät zu Bett. Meist gibt es noch viele unnütze Dinge, die aber dringlichst getan werden müssen bevor ich schlafen gehe.
Lieg’ ich endlich zappe ich häufig durch das Mitternachtsprogramm oder lese ein paar Seiten.
Vor dem Tageswechsel schlafe ich so gut wie nie.
5. Hast du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.?
Nein. Bin ich auch nicht mit groß geworden.
6. Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?
Ich versuche meinen Gedanken eine kreative Richtung zu geben. Meist denke ich über die Lösung eines praktischen Problems nach.
Dann passiert in meinem Kopf in etwa das gleiche wie auf einem Kindergeburtstag, bei dem man ein Tablett mit Schokoküssen auf den Tisch stellt. Aus dem vorher chaotischen Haufen wird plötzlich eine nicht mehr aufsichtspflichtige, homogene Masse, um deren Wohlbefinden ich mich nicht mehr kümmern muss.
Schade eigentlich, dass ich morgens nicht erfahre, wie ich das Problem schlussendlich gelöst habe …
7. Wie groß ist dein Bett?
einmetervierzigmalzweimeter (um mal der Diskussion um die Maßeinheiten zu entgehen).
8. Wie viele Kissen hast du?
Zur Zeit? Sechs. Allerdings liegen nicht alle gleichzeitig im Bett.
9. Linke oder rechte Seite?
In Rückenlage: links.
10. Wie lässt du dich wecken?
Gott sei dank lautet die Frage nicht: Wie würdest Du Dich gerne wecken lassen …?
Bei mir klingeln der Wecker im Wechsel mit dem Handy, mit je zehnminütiger Weckwiederholung.
Und je nach körperlich-geistig-seelischem Zustand kann diese morgendliche Krawallmaschinerie ’ne Stunde andauern bis ihr endgültig der Gar ausgemacht wird.
11. Stehst du direkt auf oder bleibst du liegen?
Das ergibt sich wohl schon aus der Frage hiervor. Allerdings gibt es Situationen und Anlässe, da Bewege ich mich wie Tom in „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ aus dem Bett.
In den Zeiten, in denen mein Bett nur zur Hälfte mein Eigen war, klingelte der Wecker auch nur ausnahmsweise länger als drei Sekunden – und schon gar nicht ein zweites Mal …
12. Dein erster Gedanke am Morgen?
„Das kann doch gar nicht …“
13. Was machst du, um wach zu werden?
Radio – Kaffee – Zeitung – Müsli … und Zeit.
Allgemein würde ich gerne noch feststellen – weil es glaub’ ich nicht so recht zum Ausdruck kommt – das ich immer (im Sinne von ausschließlich oder ausnahmslos, quasi zu hundert Prozent) bestens gelaunt bin morgens.
Solange für die Erläuterung eines Sachverhaltes nicht mehr Wörter benutzt werden als unbedingt notwendig.
Auch dieses Stöckchen leg ich einfach mal hier ab.
Die meisten hatten’s ja eh schon.
Aber wer möchte darf sich gerne bedienen!
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